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Windows Server 2016

on Freitag, 02 Dezember 2016. Posted in Allgemein

Microsoft hat Windows Server 2016 freigegeben.

Ab sofort ist es möglich unsere dedizierten Server mit Windows Server 2016 als Betriebssystem zu wählen. Zur Auswahl stehen die Standart- und Datacenter-Version in Deutscher als auch Englischer Sprache.

 

Was ist neu in Windows Server 2016?

Windows Server 2016 bietet zahlreiche Neuigkeiten. Hier die wichtigsten Neuerungen:

Windows Server Container

Dabei handelt es sich um die Integration der Opensource-Lösung Docker direkt im Windows Server. Bei Docker handelt es sich um eine Technologie, mit der einzelne Anwendungen besser virtualisiert werden können, ohne dass es sich bei diesem virtuellen Container um eine komplette VM inklusive Betriebssystem handelt

Nano-Server

Der Nano-Server bietet ebenfalls, wie die Container,  die Möglichkeit sehr kleine VMs für virtuelle Anwendungen zu erstellen und ist die zweite wichtige Neuerung in Windows Server 2016. Nano-Server sind eine weiter eingeschränkte Installation im Vergleich zur Core-Installation. Diese steht in Windows Server 2016 aber weiterhin zur Verfügung, parallel zur Nano-Installation. Nano-Server werden ohnehin nicht über das Installationsprogramm bereitgestellt, sondern über eigene Werkzeuge, nach der Installation eines Servers mit Windows Server 2016

Shielded VM's

Der Network Controller bietet die zentrale Verwaltung aller Netzwerkgeräte, virtuellen Netzwerke und physischen Netzwerke. Hier bieten sich auch Möglichkeiten zum Erstellen von Richtlinien, L4-Loadbalancern und der Erstellung erweiterter Gateways für hybride Netzwerke. Damit die Technik sinnvoll genutzt werden kann, müssen Administratoren den Network Controller mit System Center 2016 Virtual Machine Manager verbinden.

Mit Windows Server 2016 lassen sich VMs besser voneinander abschotten und sicherstellen, dass VMs keine ganzen Hosts außer Betrieb setzen können. Dazu bietet Microsoft in Windows Server 2016 die Möglichkeit an „Shielded VMs“ zu erstellen. Verwaltet wird diese Funktion über die neue Serverrolle „Host Guardian Service“.

Verbesserte Remotedesktopdienste für Windows 10

Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung von OpenGL in den Remote Desktop Services. Bezüglich der Remotedesktopdienste ist auch interessant, dass in Windows Server 2016 serverbasierte, personalisierte Desktops zur Verfügung gestellt werden können. Das spielt vor allem in Virtual Desktop Infrastructures (VDI) eine Rolle. Hier erhalten Anwender direkten Zugriff auf den Desktop einer VM auf Basis von Windows 10.

Software Defindes Storage

Mit Windows Server 2016 führt Microsoft die neue Speichertechnologie Storage Spaces Direct ein. Damit lassen sich Software-Defined-Storage-Lösungen erstellen und Daten schneller und sicherer zur Verfügung stellen.

Mit Windows Server 2012 hat Microsoft Storage Spaces eingeführt. Dabei handelt es sich um virtuellen Speicherplatz, der sich auf mehrere physische Datenträger erstrecken kann. Der Platz basiert auf Speicherpools (Storage Pools), die wiederum auf die einzelnen physischen Datenträger eines Servers aufbauen.

Der Vorteil dabei ist, dass Administratoren sehr einfach den Speicherplatz erhöhen können, indem sie weitere physische Datenträger in das System integrieren. Bei diesem Vorgang müssen weder neue Freigaben erstellt noch Daten kopiert werden, alles läuft im Hintergrund ab, ist skalierbar, ausfallsicher und leistungsstark.

Mit Windows Server 2016 werden diese Möglichkeiten noch erweitert und auf weitere Server verteilt. Die neue Server-Version erlaubt das Ausdehnen von Storage Spaces auf physischer Festplatten mehrerer Server in einem Cluster.